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02.07.2020

Gutfried Bio Hähnchen-Fleischwurst in einer umweltfreundlichen Verpackung

Gutfried Bio Hähnchen-Fleischwurst in einer umweltfreundlichen Verpackung

Gutfried, Deutschlands Geflügelwurstmarke Nr.1, hat sich zum Ziel gesetzt, qualitativ hochwertige und gesunde Produkte herzustellen, mit denen Verbraucher ihre geliebte Fleischwurst ohne schlechtes Gewissen genießen können. Die neue Gutfried Bio Hähnchen-Fleischwurst erfüllt den Wunsch nach einer einzigartigen und umweltfreundlichen Verpackung. Auf Basis von recyceltem Kunststoff, wird der Wunsch nach weniger Verpackungsmüll im Alltag erfüllt. So gestalten wir eine nachhaltige und umweltfreundliche Zukunft.

 

Bewusster Genuss mit Gutfried

Die meisten Lebensmittel werden in Kunststoffverpackungen verpackt. Dies ermöglicht es den Herstellern, die Nahrung vor externen Einflüssen wie Verunreinigungen und Keimen zu schützen und eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten. Die Aufgabe von verantwortungsbewussten Herstellern ist es zu einem nachhaltigen Einsatz von Kunststoffverpackungen beizutragen. Eine Lösung hierfür ist eine geschlossene Kreislaufwirtschaft.

 

Um eine echte, nachhaltige Kreislaufwirtschaft aufzubauen, müssen die Industrien besser darin werden, das, was einst produziert wurde, wieder in neue Materialkreisläufe einzubringen. Bei Gutfried haben wir uns deshalb gefragt, wie wir mit dem von uns verwendeten Kunststoff im Alltag noch nachhaltiger umgehen können.

 

Aus Alt wird Neu!

Mit der neuen Gutfried Bio Hähnchen Fleischwurst ist Gutfried der erste Hersteller in der eigenen Branche, der Materialien für seine Verpackung einsetzt, die durch eine neue Art des Recyclings entstanden sind.

 

Für die neue Verpackung der Bio Hähnchen-Fleischwurst wurden rund zwei Drittel eines Rohstoffes eingesetzt, der aus recycelten Kunststoffen gewonnen wird. Dadurch konnten die normalerweise notwendigen fossilen Rohstoffe bereits zu Beginn der Produktion ersetzt werden. Analog der Massenbilanzansatzes beim Ökostrom wird der Recycling-Anteil den Materialien, aus denen die Verpackung besteht, zugeordnet. Aufgrund dessen sind chemisch recycelte Produkte nicht von den aus fossilen Rohstoffen hergestellten Produkten zu unterscheiden und können für den Einsatz im Lebensmittelbereich genutzt werden. Die hohen Qualitäts- und Hygieneanforderungen an Lebensmittelverpackungen werden mit dieser innovativen Verpackung erfüllt.

 

Die innovative Kunststoffverpackung ist in Kooperation der Unternehmen Zur Mühlen Gruppe (GUTFRIED), BASF, SABIC und SÜDPACK entstanden um die Abfallmengen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Mithilfe von chemischem Recycling1, werden gemischte und komplexe Materialien/ Materialverbunde wieder in die Wertschöpfungskette gebracht und das Material für Verpackungsanwendungen wieder lebensmittelecht gemacht.

 

Beim chemischen Recycling von gemischten Kunststoffabfällen werden die Altkunststoffe in einem Hochtemperaturverfahren in Pyrolyseöl umgewandelt. Anschließend wird dieses Öl dann wie ein fossiler Rohstoff wieder am Beginn der chemischen Produktionskette eingesetzt. So kann konventionelles Rohöl eingespart werden. Der Recycling Anteil wird den Materialien, aus denen die Verpackung besteht, über einen Massenbilanzansatz zugeordnet. Die Folien verfügen über die gleiche Qualität und Leistungsfähigkeit wie die konventionellen Folien. Die Unter- und Oberfolie der Verpackung wird beim Folienproduzenten SÜDPACK gefertigt. BASF liefert das dafür benötigte Polyamid. SABIC liefert das Polyethylen. Basis beider Komponenten sind Rohstoffe, die mithilfe von chemischem Recycling aus gemischten Kunststoffabfällen zurückgewonnen wurden, die bisher nicht recycelt wurden.

 

*ChemCyclingTM ist der Name eines von BASF im Jahr 2018 gestarteten Projekts, dessen Ziel es ist, über ECOLOOP9 zertifizierte Produkte aus chemisch recycelten Kunststoffabfällen in industriellem Maßstab herzustellen.

Mit TRUCIRCLETM bietet Sabic ISCC zertifizierte Materiallösungen (chemisches Recycling, mechanisches Recycling, Design für Reyclability sowie zertifizierte erneuerbare Produkte aus biobasierten Rohstoffen) für eine nachhaltigere Zukunft und Kreislaufwirtschaft an.

Bei den verwendeten Kunststoffen der Gutfried Bio Hähnchen Fleischwurst Verpackung wandeln die Partnerfirmen Kunststoffabfälle durch thermochemische Verfahren in den Sekundärrohstoff Pyrolyseöl um. Dieses kann direkt am Anfang der Wertschöpfung in den Produktionsverbund eingespeist werden und damit fossile Rohstoffe einsparen. Der Recycling-Anteil kann bestimmten im Verbund hergestellten Produkten durch ein Massebilanzverfahren zugeordnet werden. Diese entsprechen in ihren Eigenschaften den aus fossilen Rohstoffen hergestellten Produkten.